Investorenkommunikation hat eigene Regeln. Es geht nicht nur darum, Zahlen zu liefern, sondern ein glaubwürdiges Bild der Unternehmenslage zu zeichnen.
Besonderheiten dieser Zielgruppe
Investoren und Analysten lesen Finanzberichte anders als interne Stakeholder. Sie suchen nach Konsistenz zwischen Quartalszahlen, prüfen Fußnoten und vergleichen mit früheren Aussagen des Managements. Unklare Formulierungen oder widersprüchliche Kennzahlen werden sofort bemerkt.
Kernthemen des Kurses
Der Kurs behandelt konkret: Aufbau von Earnings Calls, Struktur von Investor-Präsentationen nach IFRS-Anforderungen, und den Umgang mit negativen Nachrichten. Letzteres ist besonders heikel. Schlechte Quartalsergebnisse müssen kommuniziert werden, ohne Vertrauen zu zerstören oder regulatorische Grenzen zu überschreiten.
Rechtlicher Rahmen der Kapitalmarktkommunikation
Ad-hoc-Mitteilungen, Veröffentlichungspflichten nach WpHG und die Abgrenzung zwischen zulässigen Prognosen und irreführenden Aussagen werden im Modul 4 behandelt. Dazu gibt es Fallstudien aus der deutschen Unternehmenspraxis.
Entwickelt gemeinsam mit Tobias Wernert, Kapitalmarktexperte und ehemaliger IR-Leiter eines DAX-Unternehmens